Slider_2
Slider_7
Slider_3
Slider_4
Slider_5
Slider_6

Die WART, in Urkunden auch Gesellenhaus genannt, stand in älteren Zeiten mehr südlich am Saum zur Totenhalde. 1684 wurde sie auf dem jetzigen Platz errichtet.

Am 2. Februar 1702 stand das Gesellenhaus WART in Flammen und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Pächterfamilie konnte sich glücklicherweise in Sicherheit bringen, jedoch verloren sie ihr ganzes Mobiliar. Ebenfalls wurden auch wertvolle Schriften und Bücher der Gemeinde vernichtet. Das Wirts- und Gesellenhaus wurde bereits 1703 auf den bestehenden Grundmauern wiederaufgebaut. Alle Rats- und Gemeindeversammlungen wurden hier abgehalten. Während rund 100 Jahren, von Mitte des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts war in der Wart auch das erste Schullokal untergebracht. Von 1926 bis 1928 wurde das Haus einer grossen Renovation unterzogen. Der Wirtsstube blieb nur das aus dem Jahre 1826 stammende symmetrische Buffet aus Nussbaum erhalten. 1973 fand eine weitere eingehende Restauration der WART statt. Die von Heinrich Appenzeller stammenden Fassadenmalereien wurden durch Kunstmaler Hans Baggenstos überarbeitet. Seit November 2017 führen die Pächter Peter R. Egli und Daniel Kolbe die WART.